Blick über den Tellerrand - als SD in Südkorea

  • Südkorea hat etwas über 50 Millionen Einwohner, von denen rund die Hälfte im Großraum Seoul lebt.


    Seoul ist eine wirtschaftlich weit entwickelte, sehr moderne Stadt. Die Menschen legen großen Wert auf ihr Aussehen. Das Schönheitsideal für Frauen ist sehr schlank mit heller Haut.


    Für Menschen aus der Eurozone ist das Leben relativ preiswert. Lebensmittel, Hotels und vor allem Taxis sind, verglichen mit Europa, billig.


    Englischkenntnisse sind auch bei jüngeren Koreanern, relativ schlecht ausgeprägt. Nur wenige sprechen fließend Englisch.


    Viele Clubs haben eine Altersbeschränkung. Ab 29 Jahren gibt es keinen Einlass mehr.


    Die Mentalität ist von Ehrlichkeit geprägt. Die meisten Koreaner sind ziemlich unter Druck. Sei es Leistungsstress im Job oder auch an der Universität.


    Als SDs gibt es zwei Zielgruppen. Deutsche Studentinnen in Seoul (die größte Gruppe von nicht-asiatischen Studentinnen) oder eben junge Koreanerinnen.


    Prostitution ist in Südkorea verboten. Dementsprechend wird eher reines Dating bei den ersten Treffen erwartet und eher langfristigere Beziehungen. Grundsätzlich ist die Gesellschaft aber sehr offen für das Thema Sugardating (so mein Eindruck).


    Es wird in etwa „Oppa“ ausgesprochen. Das bedeuted „älterer Bruder“. Damit wird von jungen Frauen der tatsächlich ältere Bruder, der ältere Freund (wie auch immer die Freundschaft aussieht) bezeichnet.


    Preislich liegt es etwas unter deutschem Niveau. Berechnet auf die Kaufkraft ist es aber mehr. Für einen Koreaner mit koreanischem Gehalt, ist Sugardating teurer, für den Eurozonen-Menschen billiger.

  • Korea und Japan sind Nachbarländer (durch Meer getrennt). Aber für Japaner ist Korea nicht gerade billig und koreanisch ist eine ganz andere Sprache, als Japanisch.


    Junge Japanerinnen konnte ich in Seoul finden. Die dort sind, um Party zu machen.


    Die von dir geschilderten Sextouristen habe ich nicht beobachtet.

  • magst du uns aus diesem anderen Teil der Welt näheres erzählen ;)

    Der Süden Japans ist von Seoul ungefähr eine Flugstunde entfernt.


    Auch Japan ist für die Eurozoner relativ preiswert. Englisch ist ein schwieriges Thema. Zwar ist Englisch Teil der Schulausbildung, aber außerhalb der Comfort-Zone, (Hotel etc.) wird es schwierig.


    Die Japaner sind noch um einiges höflicher als die Südkoreaner. Auch ist alles etwas verspielter. Auf Tickets einer Airline ist beispielsweise ein Pikatchu gedruckt.


    Prostitution ist in Japan ebenfalls verboten. In den „Rotlichtvierteln“ stehen junge Frauen mit Schildern vor Bars. Darauf steht beispielsweise „1 Stunde - 4000 Yen“. (In etwa 26 Euro). Das bedeutet, die Dame unterhält sich mit dir eine Stunde in der Bar für den Preis. (Getränke kommen natürlich hinzu).


    Ein Service, der exakt so, auch in Anspruch genommen. Ein Feierabendbier mit einem netten Gespräch.


    Wenn du mehr möchtest, musst du das mit der Dame vereinbaren. Wobei viele auch nicht mehr anbieten, als den Gesprächsservice.


    Manches ist für Europäer einfach unverständlich. Ich habe es als unterhaltsames Spiel ohne weiteren Sinn verortet. Mir begegnete eine Bar in der Body Building Frauen bedienen und gegen Trinkgeld eine Zitrone in dein Bier quetschen.


    Viele Japanerinnen sehen extrem jung aus. Frauen, die ich auf 15 oder 16 schätzte, waren schon Mitte 20.


    Die Vorstellungen über Deutschland sind hauptsächlich aus Medien. Weihnachtsmärkte finden irgendwie fast alle toll, auch wenn sie noch nie in Europa waren.


    Trinkgeld wird eher als Beleidigung angesehen. Besser keines geben.


    Grundsätzlich ist Japan ohne Kenntnisse der Sprache schwierig. Das meiste ist nicht zweisprachig beschriftet und die wenigsten sprechen Englisch auf einem Niveau einer einfachen Konversation.


    Historisch schwierig. Es gibt sicher noch "Spannungen"...

    Die Besetzung Koreas durch Japan war wohl von großer Brutalität gekennzeichnet. Es gibt zwar Entschuldigungen durch japanische Politiker, aber grundsätzlich werden finanzielle Forderungen von Südkorea als Wiedergutmachung abgelehnt. Das solle privat geregelt werden. Für die jüngere Menschen spielt es kaum mehr eine Rolle, trotzdem ist Japan in Korea nicht unbedingt beliebt.

  • Korea und Japan sind Nachbarländer (durch Meer getrennt). Aber für Japaner ist Korea nicht gerade billig und koreanisch ist eine ganz andere Sprache, als Japanisch.


    Junge Japanerinnen konnte ich in Seoul finden. Die dort sind, um Party zu machen.


    Die von dir geschilderten Sextouristen habe ich nicht beobachtet.


    Kennst Du Dich auch in Taiwan aus?

  • Okay, here we go: China


    China hat eine in weiten Teilen patriarchalische Gesellschaft, d.h. eine bestimmte Form männlicher Herrschaft und damit die Eigenarten einer hierarchischen Geschlechterbeziehung. Das bedeutet z.B., dass es eine unglaublich große und vielfältige „Unterhaltungsindustrie“ für Männer gibt, die in der Gesellschaft auch irgendwie akzeptiert ist. Prostitution ist offiziell verboten, aber da sind die Chinesen schon sehr einfallsreich und flexibel, wenn es um einen „workaround“ des Verbots geht.


    Schon vor der Pandemie haben die Moralapostel (Behörden) in vielen Städten durchgegriffen und einschlägige Etablissements (Clubs, Bars, Karaoke etc.) geschlossen und drakonische Strafen verhängt. Die geschäftstüchtigen Chinesen eröffnen dann an anderer Stelle etwas Neues. Die Szene verändert sich mit der für China typischen Geschwindigkeit, man muss halt gucken, wo es was gibt.


    Grundsätzlich sind Chinesinnen Westlern gegenüber aufgeschlossen und interessiert, insbesondere, wenn man groß ist, noch Haare auf dem Kopf hat und der Bierbauch sich in Grenzen hält. Deutsche genießen eine hohe Wertschätzung. Oftmals ist allerdings die Sprache eine Hürde. Wer Chinesisch kann, zumindest rudimentär, ist klar im Vorteil. Es gibt allerdings eine Vielzahl von Dating-Apps, wo man auch mit einem englischen Profil gut klarkommt und viele Kontakte knüpfen kann.


    Wer als Expat längere Zeit in China verweilt, hat beste Chancen, eine Freundschaft+ oder eine SD/SB-Verbindung zu finden. Wenn man nicht gerade ein Luxusmädel erwischt, dann sollte man mit einem Budget von umgerechnet 1.000 – 1.500 €/Monat gut auskommen. Reisen, Essen & Trinken und Ausgehen kann man mit etwas Erfahrung „reasonable“ gestalten. Vorsicht, Shopping wird teuer! Die teuren Luxus(fallen)geschäfte gibt es überall. Und die Chinesinnen wollen das Original haben!


    Eine chinesische Freundin, ob als SB oder F+, ist sehr „nice“. Ich habe nur gute Erfahrungen gemacht. Aber die Mädels wissen ganz genau, was sie wollen. Wie auch schon für andere Länder berichtet, schätzen wir das Alter von Chinesinnen meistens als zu jung ein. Achtung: es gilt immer noch, wer mit 30 Jahren nicht verheiratet ist, gehört zum alten Eisen (left over woman).


    Wer nur kurze Zeit in China verweilt, sollte einmal mit chinesischen Freunden oder auch Geschäftspartnern einen Karaoke-Club besuchen. Meistens verläuft der Abend dann so: nach dem Dinner gibt es eine second round, in der in einer Bar kräftig getrunken wird. Früher oder später landet man dann in einem Karaoke-Club, in einem separaten Raum, der je nach Preisklasse luxuriös ausgestattet ist. Nach einer kurzen Wartezeit kommt dann die Mama mit 15 Mädels, meistens zwischen 20 und 25 Jahre alt. Die Mädels stellen sich vor und man kann sich bei Gefallen ein oder zwei Mädels aussuchen. Die erfahrenen Besucher schicken diese erste Gruppe weg, weil dann die zweite Gruppe kommt, mit viel hübscheren Mädels. Wenn dann die Wahl getroffen ist, sorgen die Mädels für gute Unterhaltung mit Trink- und Würfelspielen, Singen, Tanzen und so weiter. Je nach Club geht dann früher oder später die Fummelei los. Wenn das Mädel einverstanden ist, kann man sie auch mit ins Hotel nehmen, oder auch zwei. Auch hier ist die Sprache die größte Hürde.


    Die meisten meiner verheirateten chinesischen Freunde haben nebenher noch etwas laufen. Meistens sind das längerfristige Affären, die einer SD/SB-Verbindung ähnlich sind. Viele sind auch mehrgleisig unterwegs. Ich habe eine ganze Reihe von SD/SB-Verbindungen in China kennengelernt, meistens war es die Kombination „extrem wohlhabender alter Sack“ und „sehr junges superhübsches Mädel“. Was Geld nicht alles möglich machen kann.


    Was ich hier beschrieben habe, gilt für die Tier 1 und 2 Städte, auf dem Lande ist es eine völlig andere Welt.

  • Mir wäre das Erpressungsrisiko in China viel zu groß und ich meine nicht durch die Triaden.

  • Je nach Club geht dann früher oder später die Fummelei los. Wenn das Mädel einverstanden ist, kann man sie auch mit ins Hotel nehmen, oder auch zwei.


    Was ist da der Tarif bitte?
    Auch im Vergleich zu Japan und Korea.

    Wie so oft im Leben: Verhandlungssache! Erstmal machen das nicht alle Mädels mit. Man kann aber Überzeugungsarbeit leisten, in dem man der Mama-san etwas gibt, so 500 RMB (ca. 65 €). Das Mädel bekommt dann ca. 2.000 RMB (ca. 250 €). Das sind alles nur Richtwerte, es hängt vom Club ab, von der Nachfrage, etc. es kann auch deutlich teurer werden, dafür bleibt sie über Nacht. Wenn man sich im Laufe des Abends spendabel zeigt (mal 100 RMB in den Ausschnitt stecken), dann ist die Erfolgsquote recht hoch.


    Ich habe zu Japan und Korea keine aktuellen Preise (siehe vorherige Beiträge), schätze aber, dass das Preisniveau deutlich höher liegt.

  • Mir wäre das Erpressungsrisiko in China viel zu groß und ich meine nicht durch die Triaden.

    Keine Sorge, mit normaler Vorsicht und etwas Verstand ist man ziemlich sicher. Es gibt immer wieder die Geschichten, dass ein Laowei (Ausländer) auf der Straße angesprochen wird und in eine Bar gelockt wird. Wer so dumm ist und darauf hereinfällt, hat selber Schuld.


    Am besten geht man mit einer Gruppe Chinesen, die wissen, wo man hingehen kann. Alleine oder eine Gruppe von Ausländern hat überhaupt keine Chance, in solche Clubs hineinzukommen,

  • Ich meine aber auch eher den Staat, den Chinesischen Geheimdienst.


    Ich reise zwar nicht nach China, aber ich habe auch für China einst Verhaltensregeln bekommen, zwecks Spionage und Erpressung. Regeln gibt es zwar auch für die Staaten, aber bei China sind immer alle Ampeln auf rot und unsere Firma steht dabei nicht alleine und dass ist kein Mythos, China ist kein einfaches Pflaster.



    Selbst die Stasi hatte einst die Leipziger Messe vollständig unter Kontrolle und die Chinesen sind nicht anders.

  • Du hast recht, China ist kein einfaches Pflaster - in jeder Hinsicht!


    Es ist der perfekte Überwachungsstaat, Überall Gesichterkennung - an Bahnhöfen, Flughäfen und auch vielen Kreuzungen. Jedes mal, wenn ich aus China ausreise, hat Xi Jiping ein genaues Bewegungsmuster, wo ich gewesen bin und wie ich mich verhalten habe. Zum Glück bin ich aber nur ein kleines Licht, der chinesische Staat sollte wenig Interesse an mir haben.


    Grundsätzlich ist es immer ratsam, sich so wie die Einheimischen zu verhalten, dann fährt man bei allen Unternehmungen sicher. Und glaub mir, die Chinesen wollen genauso ihren Spaß haben, wie wir alle - kein Unterschied.


    Der Spaß hört auf, wenn man z.B. mit illegalen Drogen erwischt wrid. Davon kann man nur abraten.