Hallo und guten Tag. Viel mitgelesen und nun habe ich mich hier mal angemeldet.
Ich bin 55 Jahre alt, komme aus dem Norden, bin beruflich sehr etabliert und seit rund zehn Jahren - mit kleineren Unterbrechungen von jeweils nur wenigen Monaten - als Sugardaddy aktiv. Die Beziehungen reichten von einigen Wochen bis hin zu drei Jahren.
Seit 25 Jahren bin ich verheiratet. Kinder und Immobilien gehören ebenso dazu. Diese Ehe soll bestehen bleiben, was meinen zeitlichen und organisatorischen Spielraum für Sugardating naturgemäß immer einschränkt.
Ich bin recht anspruchsvoll was mein Gegenüber angeht. Hübsches Gesicht, Intellekt, dazu schlank. Zu viele Tattoos oder Piercings sowie Unzuverlässigkeit sind für mich nicht tolerierbar. Dafür bekommt "Sie" einen zuverlässigen und großzügigen Mentor.
Ich persönlich muss sagen, ich habe eine deutliche Neigung zu Frauen bis maximal 24 Jahre. Aber um es gleich klarzustellen: Nie habe ich so eine Beziehung zu einer Frau unter 18 angefangen.
Ich hatte einige Sugar-Baby-Beziehungen. Manche bewegten sich sicher in einem Bereich, der nach außen hin an Escort erinnern konnte. Für mich war jedoch immer entscheidend, eine echte zwischenmenschliche Beziehung aufzubauen. Irgendwann kannte ich stets den vollständigen Namen, das genaue Alter und die Lebenssituation meines Gegenübers. Absolute Diskretion war und ist für mich selbstverständlich. Ich hätte niemals einem SB geschadet, sie bedrängt oder gar gestalkt und diese Fairness habe ich auch zurückbekommen.
Ich denke Sugardating ist im Moment schwierig und nur etwas für wenige Männer. Viele "normale" junge Frauen (ob nun Studentin, Auszubildende oder suchend) sind aktuell bereit sich gegen Summe X zu spontanen rein sexuellen Dates mit alten Männern zu treffen - ohne jegliches Kennenlernen und ohne überhaupt ein Foto zu kennen. Gut für viele Männer, welche sonst eher nur Prostituierte besuchen.
Das finde ich fast etwas verstörend (bin ich alt und konservativ?) und dies werde ich nie in Anspruch nehmen. Ich denke das einige dieser heute jungen Frauen irgendwann beschämt, beziehungsgestört und sogar mit Ekel und dem Gefühl einfach benutzt worden zu sein, an diese Begegnungen zurückdenken werden, welche im Grunde reine Prostitution/Escort sind.
Für mich ist es jedenfalls eine wichtige Erfahrung und ich denke auch den meisten meiner Partnerinnen ging es gut damit. Für mich: Allein der unverstellte Blick einer jüngeren Generation war für mich eine Bereicherung. Genau das macht für mich einen wesentlichen Teil einer guten Sugar-Beziehung aus - über die körperliche Ebene hinaus. Wer nur Sex sucht, sollte kein Sugardaddy werden.
Freue mich auf ein paar Kontakte und Beiträge hier im Forum![]()