Ich stimme dir voll zu, dass es nicht sexy klingt die "Lebenserhaltungskosten" zu betonen.
Die finanzielle Verbindlichkeit würde ich aber stattdessen definitiv nicht benutzen. Das klingt so als wäre ich auch damit zufrieden wenn es einmal pro Monat ein Treffen gibt und mir reichen dann 200 Euro.
Daher finde ich es schon wichtig zu betonen, dass man mich nicht für 200 Euro im Monat "bekommt". Den begriff der Lebensehaltungskosten finde ich in dem Zusammenhang auch gar nicht so unwichtig, da so dieser Punkt gleich klar wird. Dazu denke ich, dass ich damit auch deutlich mache mir eben nicht einen schönen Lenz zu machen und ein Luxusleben vom SD finanzieren lassen zu wollen, sondern einfach nur das nötigste für den Monat zu erhalten.
Was die scheinbar nicht passende höchste Priorität und Lebenserhaltungskosten abdecken angeht, habe ich in einem anderen post schon mal darauf hingewiesen, dass ich ein gewisses Minimum voraussetze (das was von mir als Lebenserhaltungskosten genannt wird), aber bei alles was darüber hinausgeht nur die Sympathie entscheidet. Sprich ein potentieller SD, der mir die 1000 im Monat zusichert würde von mit den Vorzug gegenüber einem bekommen, der mir zwar 2000 bietet mit dem es aber nicht so gut passt.
Ich bin mir ziemlich sicher, dich richtig zu verstehen. und auch deine Ausführungen in einem anderen Beitrag dazu sind mit bekannt. Das zeigt, wie du tickst und das ist auch durchaus sympathisch.
Mir geht es hier auch nur rein um den Text. Und der würdigt nach meinem Empfinden nicht deine positive Geisteshaltung wieder.
Drehe es mal um. Was sucht ein SD? Letztlich eine Bereicherung seines Lebens. Und diese soll für beide Seiten gewinnbringend sein. Aber er sucht (überwiegend) keine klassische Beziehung, sondern eine, die zum überwiegenden Teil aus den rein positiven Elementen einer Beziehung besteht.
Also ich will mich nicht mit Alltag belasten, will sinnlose Diskussionen von mir fernhalten, keine Verpflichtungen eingehen, die nicht klar abgesteckt sind, keine Freunde und Freundinnen ertragen müssen, die ich nicht leiden kann. So den ganzen Kleinkram, der in einer richtigen Beziehung mitunter vorkommt und nervt. Oder anders gesagt: Ich will keine Verantwortung übernehmen müssen.
Ich sage ja, es ist nur eine Formulierungsfrage. Aber das Wort Lebensunterhalt bringt mich vom Gefühl her genau da hin. Ich bin Verantwortlich. Und ich werde es über den Text gemacht, bevor ich dich überhaupt kenne. Das gefällt mir nicht. Und dabei, das möchte ich betonen, geht es keinesfalls um die von dir genannte Höhe der monatlichen Zahlung, die du erwartest.
Maus4e, ich will dich auch gar nicht überzeugen. Ich versuche nur dir zu vermitteln, wie das bei deinem Gegenüber ankommen kann. Ich wäre da raus und das, obwohl ein Kennenlernen vielleicht zu etwas ganz wunderbarem führen könnte.