Habe ich einfach Glück gehabt?

  • Ich lese hier viel von Fakeprofilen, minimalen Antwort- und Datingquoten, entsprechend großem Aufwand und übermäßigen Kosten. Meine Erfahrung ist dagegen recht positiv.


    Angeschrieben hatte ich neun Frauen, die sich zuvor allesamt bei mir per Kuss und Anfrage gemeldet hatten. Zwei davon waren erkennbar Nutten, da wollte ich nur wissen, wie das bei MSD im Vergleich zu direktem Paysex läuft. Ergebnis: Lohnt sich eigentlich nur bei längeren Dates und wenn man dazu eine Stammi haben will, aber was macht man eigentlich stundenlang mit einer Nutte? Eine weitere war weit auswärts, da hatte mich nur interessiert, was die eigentlich von mir wollte. Die stellte sich allerdings als prekarisiert heraus, da hatte ich vorher nicht genau genug hingekuckt. Eine vierte war mindestens Hobbyhure, die habe ich also auch gleich gecancelt.


    Geantwortet hatten alle. Mit den verbleibenden fünf kamen sehr schnell Dates zustande, einmal vom ersten textlichen Kontakt am Freitag auf Samstag. Maximal habe ich dreimal geschrieben und dann wg. Termin kurz gechattet. Das waren alles sehr interessante und hübsche Frauen, im Schnitt so Mitte 30. Alle erschienen und alle Dates waren wirklich angenehm und schön.


    Die ersten beiden waren zum Warmlaufen, ich hatte ja keine Ahnung, wie das bei MSD funktioniert und habe mich bei denen erst einmal schlau gemacht. War sehr aufschlussreich und hat mich richtig weitergebracht. In Frage kamen die aber nicht, das war auch beiderseits so. Die dritte fing gleich an, unser gemeinsames Leben für die nächsten 10 Jahre zu planen, der musste ich also mitteilen, dass ich nicht der Richtig für sie sei. Nr. 4 war sehr interessant. Wir wurden uns auch einig, sie bekam dann aber ganz knapp vor dem ersten vereinbarten intimen Treffen wohl Skrupel und hat abgesagt. Mit Nr. 5 bin ich seit einiger Zeit zusammen. Ihre Fixkosten sind gerade einmal € 500,00/Monat für drei intime und weitere sonstige Dates, Overnight und Reisen incl. Sie ist Mitte 30 und eine 7,5 (Abzug in der A-Note wg. einiger Kilos). Aber alles ab 9 ist m.E. für eine angenehme Beziehung ohnehin ungeeignet. Wichtiger ist: Wir mögen uns und ich gehe durchaus davon aus, dass das eine Weile halten kann.


    Insgesamt hatten sich rund 30 Frauen bei mir gemeldet, davon wären noch einige weitere für meine Zwecke (Keine Nutte, gelegentliches Längerfristiges, nicht zu anspruchsvoll) in Betracht gekommen. Ansonsten waren natürlich auch diverse ganz junge Paysex-Hühner dabei, die für kürzere Treffen vielleicht ganz interessant gewesen wären, habe ich aber nicht ausprobiert.


    Ich selbst bin recht deutlich über 60. Geld ist vorhanden, ich lebe aber eher bescheiden, was ich in meinem Profil auch zumindest angedeutet hatte. Sonderlich attraktiv bin ich auch nicht, allerdings ganz gut erhalten und sportlich. Homebase ist eine der vier größten Städte in D. Gedauert hat die ganze Aktion keine eineinhalb Monate.


    Ich sehe das also so: Reichlich junge, hübsche und leicht zu datende Frauen von normal bis nuttig. Einfacher geht es doch nicht.


    Hatte ich nur Glück, habe ich zufällig alles richtig gemacht oder kommen hier eher die nicht so guten Erfahrungen zur Sprache?

  • Mann kann ja auch mal Glück haben. Ein SB, das mit 500 Euro pro Monat zufrieden ist, ist doch eher selten. Ein SD, der mit einem SB, Mitte Dreißig, glücklich ist, findet sich auch nicht so häufig.


    Es hat sich gefunden, was zusammen passt. Sympathie ist das Entscheidende. Genieße es, so lange es geht.


    Keine Liebe hält ewig. Irgendwann sind die Gefühle verbraucht. Das ist immer so. Aber bis dahin, rate ich dir, widerstehe der Versuchung , nach etwas „besserem“ zu suchen.


    Erfreue dich und wenn es zu Ende geht, sei klug, lass es nicht in Hass oder Verachtung umschlagen. Behalte es als ein schönes Gefühl in Erinnerung, bis die nächste Liebe kommt.


    Nächste Woche, nächsten Monat, in einem Jahr oder in fünf.....


    Bis dahin, betrachte dich als ein vom Glück geliebter Mensch.

  • Das kann sehr unterschiedlich sein.


    Von "das erste Kennenlerntreffen ist gleich ein Volltreffer und die Beziehung hält drei Jahre" bis zu "ich suche mich dumm und dusselig" habe ich schon alles erlebt.


    Auch, dass wochenlang gar nichts ging, und dann hatte ich plötzlich sechs und musste aussortieren.


    Ansonsten: Auf Frauen über 30 zu stehen dürfte nach meiner Einschätzung die Sache etwas einfacher machen. (Und die finanziellen Vorstellungen bewegen sich aus der Mitte weg zu den Rändern: Für die einen sind 500,- cash brutto für netto einfach viel Geld, und die anderen haben sich in jungen Jahren schon an hohe Einkommen gewöhnt und wollen sich weiter entwickeln)

  • George: ganz toll, dass du solche guten Erfahrungen geamcht hast und ich kann mich nur anschließen. Genieße das, was du hast und wenn es passt, was gibt es besseres.


    Denke, dass der Faktor Mitte 30 da aber schon eine entscheidende Rolle spielt. Mein Zielalter ist ganz klar +/- 20 (mit der natürlich absoluten und unverrückbaren Untergrenze von 18), das ist eben Teil meines "Hobbys" und dadurch akzeptiere ich auch die Schwierigkeiten die der weniger strukturierte und verlässliche Lebenswandel von diesen Frauen (gegenüber solchen Mitte 30) mit sich bringt.

    Ich habe aus ganz anderen Gründen einmal über MSD zwei Kennenlerntreffen mit Frauen Mitte 30 ausgemacht. Das war natürlich ganz anders als mit den 20-jährigen. Absolut verlässlich, klar in der Kommunikation und in dem was sie wollen.

  • Offenbar lief es bei mir in der Tat ungewöhnlich gut. Die finanzielle Lage wg. Corona spielt im Moment insgesamt sicherlich eine Rolle, so war von meinen Dates eine arbeitslos und eine schon lange auf 100% Kurzarbeit. Die sprachen auch offen die Verbesserung ihrer finanziellen Situation an. Bei den anderen waren Geldsorgen aber kein wichtiges Thema und das ist es auch bei meiner Jetzigen nicht. Da ist Thema eher etwas mehr Luxus. Bisher habe ich mein Geld in Form von Sachen zum An- und Ausziehen wiedergesehen ;-)


    Ü30 ist vielleicht wirklich einfacher. Die Mehrzahl meiner Dates waren eigentlich ganz normale Singlefrauen lediglich mit dem expliziten Wunsch nach einem Upgrade bei den Lebensverhältnissen. Betrachtet man das mal gendermäßig, ist das 19. Jahrhundert. Trotz sehr selbstbewusstem Auftretens waren dabei wegen der recht offenen Verbindung von Sex und Geld bei jedenfalls Dreien auch durchaus Selbstzweifel und Ängste erkennbar, doof waren die ja alle nicht. Praktische Erfahrungen als SB gab nur eine an, das war, sofern diese Geschichte überhaupt stimmte, auch nur sehr kurzfristig. Selbst die gab sich aber als recht wählerisch und führte an, die Sache wg. "passte nicht" abgebrochen zu haben. Einsortieren konnte ich die Frauen ganz gut anhand ihrer Profilbilder und -texte, die sind bei näherer Betrachtung erstaunlich aufschlussreich. Ich hatte mir auch bei meinem Profiltext Mühe gegeben und ebenso versucht, auf die Damen an Hand ihrer Psychogramme in meinen Anschreiben einzugehen. Die hohe Datingquote führe ich auch darauf zurück.


    Vermutlich gibt es also bei MSD durchaus ein Segment von Frauen, die das vorrangig als Singelebörse mit Addon sehen. Das dürfte eine psychisch für die Männer vorteilhafte Ausgangslage ergeben, da sich diese Frauen vermutlich selbst unter Rechtfertigungs- und damit Erfolgsdruck setzen. Wenn man bei denen nur ein bisschen empatisch rüberkommt und auch sonst einen halbwegs passablen Eindruck macht, dürften die Erfolgschancen schon vergleichsweise sehr hoch sein.


    Die ganz jungen Hühner sind natürlich naheligend durchaus interessant, da sehe ich für jemandem in meinem Alter aber in Hinblick auf die Aufwand/Ergebnisrelation keine Vorteile gegenüber normalem Paysex. Die Jagd ist allerdings natürlich viel interessanter, das würde mich schon reizen, da muss ich meine Triebe wohl etwas zügeln ;-)

  • Danke - meine älteste Lady über mySD war 39 - ging fast zwei Jahre. Ich habe sie gelegentlich auch zu gesellschaftlichen Events mitgenommen. Das mache ich mit den Mittzwanzigern nicht.

    Ansonsten habe ich auch den Eindruck, dass die Damen um die 40 eher "richtige" Beziehungen+ suchen.


    Die älteste die mich angeschrieben hat, war 72 !

    Hat aber dazu angemerkt, dass sie mal ungarische Schönheitskönigin war 8|

  • Finde es spannend, dass du beim Sugardating schon die wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona merkst. Hatte das ehrlich gesagt noch nie so mitbekommen.

    Mag aber bei Frauen Mitte 30 auch gravierender sein. Wenn eine 21-jährige Studentin ihren Gastro-Job kurzfristig nicht hat, kann sie das ob eines schon grundsätzlich niedrigeren Lebensstandard vielleicht leichter kompensieren.


    Ja, das Sugardating mit den Anfang 20-jährigen muss man einfach als Hobby mit den entsprechenden Schwierigkeiten und Rückschlägen sehen. Ganz sicher nicht zu vergleichen mit 30-40 jährigen.

  • Ich denke, dass es für viele SBs eine deutliche Verbesserung deren fin. Wohlstands ist, wenn sie 500 Euro mehr TG im Monat über haben. Mag das für eine 20 jährige Studentin viel sein, mag es für eine 30 jährige Berufstätige nur mehr ein Taschengeld sein.


    Hängt immer von den jeweiligen Umständen ab. Aber findet sie ihn attraktiv, nett und bereichernd, so kann ich mir durchaus vorstellen, dass finanzielle Kompensationsdinge nur mehr sekundär sind und man einen guten Fang landet. Kommt halt auch immer darauf an wie geldgierig sie ist, oder ob sie zum genügsamen Typ Frau zählt. Ist jedoch immer davon abhängig wie gut zwei miteinander harmonieren und wie das Verhältnis abseits der finanziellen Seite so ist.