Sugardating-Webseiten und -Apps: Wunschliste

  • Also mein Vorschlag mit den werbe Autos vor Unis und co, finde ich nach wie vor extrem gut, das dürfte doch auch nicht soviel kosten oder? Kenne mich da 0 aus:/

    Sorry, aber sowas ist nur dann gut, wenn man das für Social Media inszeniert. Also Filmchen mit Reaktionen. Ansonsten viel zu Aufwändig und teuer, wenn du das deutschlandweit ausrollen willst. Was du ja musst. Ein Schlüssel für den Erfolg wird sein, dass das Portal schnell User generiert und sehr schnell wächst.

    Social Media, insbesondere Instagram ist die richtige Plattform. Hier kannst du die Zielgruppe sehr exakt definieren. Ebenso die Region, wo Werbung ausgespielt wird. Außerdem kannst du hier sehr einfach A/B Tests für die Werbung machen, um zu schauen, welche Ansprache am besten funktioniert.

    Die meisten jungen Menschen sind auf Insta aktiv oder passiv aktiv. Da holst du sie ab. Es gibt auch nix günstigeres bei einem 1.000er Kontaktpreis von ca. 10,00 Euro.

    Dazu dann noch Werbung schalten auf Google für diejenigen, die aktiv nach einer Plattform suchen.

    That's it. Damit deckst du 90 % dessen ab, was du machen kannst. Logisch muss man die Plattformen noch mal checken, ob die in Frage kommen. Also zum Beispiel TikTok oder auch Spotify, etc.

    Der Hinweis von HiDavid mit den Einschränkungen für Bewerbung von Dating-Apps auf Social Media stimmt. Da gilt es halt, sich an ein paar Regeln zu halten. Das ist genau definiert und stellt keinen Ausschluss von Werbung für Dating Apps dar. Du darfst zum Beispiel nichts machen, wo andere verlinkt werden.

    Also: Der Ansatz da sein, wo die Zielgruppe ist, stimmt. Aber das ist nicht vor den Unis.

  • ich muss sagen das dies nicht mein Spezialgebiet ist, aber ich halte aus dem Bauch heraus deinen Ansatz für falsch.


    Für ein 0815 Produkt mag das alles passen aber wir haben hier ja was recht spezielles das ja gerade nicht! und den Massenmarkt soll, das macht ja msd zur zeit und wir sehen wo es hingeht.


    wenn ich 10 jahre zurück denke also die Zeit wo MSD noch gut war und du fast nur Studentinnen dort angetroffen hast war es ja so, es gab keine große Werbung, das mit den Auto´s hatte ja msd damals gemacht, die müssen ja auch nicht mit personal da stehen sondern das waren so einfach beklebte Auto´s nur damit die Mädels neugierig wurden, und dann wenn es für sie funktioniertet wurde den Freundinnen davon erzählt dann hattest du eine prima Mundpropaganda .

    Und du musst das ja nur gezielt an den was weiß ich, 10 größten Unis in Deutschland machen und nicht in jedem Ort.


    Diese App sollte ein Luxus ding werden mit einem hohen einstiegspreis und nichts für den Massenmarkt ala Instagram und co, klar viel Geld wirst du dann nicht verdienen, das darf nicht die Motivation sein.


    Also wie gesagt so sehe ich es, ich will halt auch keine insta Tusse sondern lieber die Studentin von nebenan, die mittlerweile oft gar nicht mehr so groß bei den Social medias rumhängen so zumindest mein Eindruck.

    Ich muss leider meine Signatur wieder ändern, da ich den Platz als sd Nr.1 verloren habe, Respekt mein lieber.

    an wen verrate ich nicht,, derjenige weiß es 8)

  • Eine Werbekampagne vor Hochschulen mit beschrifteten Fahrzeugen oder auch Anhängern dürfte weder logistisch noch finanziell machbar sein. Sich auf die zehn größten Einrichtungen zu konzentrieren, ist bei einer Plattform, die man bundesweit bis in den letzten Winkel bewerben will und muss, ebenfalls nicht zielführend.


    Zudem muss man sich vor Augen halten, aus wievielen Gebäuden mit wievielen Zugängen zum Gelände eine große Hochschule besteht. Vor welchem soll man ein Fahrzeug platzieren? Oder soll man etwa mit einem Fahrzeug von Zugang zu Zugang einer Uni fahren und am nächsten Tag zur nächsten Uni tingeln und das Spiel wiederholen?


    Darüber hinaus wird die weibliche Klientel nicht ausschließlich aus Studentinnen bestehen, die männliche wird damit noch gar nicht erreicht (außer vielleicht der eine oder andere Dozent ;)).


    Die größte Uni Deutschlands gemessen an der Zahl der Studenten ist übrigens die Fernuniversätt Hagen, da käme das besonders gut an. ^^

  • Neben der Hürde, die richtigen Marketingkanäle zu finden, stellt sich mir die Frage, ob nach dem Ausfiltern durch Verifizierung, Matchmaking, etc. noch genug für die kritische Masse übrig bleibt, um so eine Anwendung wirtschaftlich betreiben zu können.

    So weit mein Stand aktuell ist, gibts in DE nur einen echten SD. Das wäre auf jeden Fall etwas dünn. Und Frauen, die dem Bild des durchschnittlen SD entsprechen, wird es auch nicht wie Sand am Meer geben. Vielleicht ist es einfach notwendig, die Hürde nicht zu hoch zu legen, um eben diese kritische Masse am Leben zu halten. Wenn ich mich an meine Tinderzeit erinnere und dann an Portale, die "alles anders" machen wollten, kann ich sagen - ja, es gab Portale, wo man von dem Bodensatz weitestgehend verschont wurde, aber die Zahl der Nutzer war auch immer sehr begrenzt.

    Ein anderer Punkt, der nicht zu unterschätzen ist, ist die Marktmacht der Konkurrenten - hier insbesondere MSD. Wenn ein Feature Potential hat, Marktanteile zu erzeugen, und es kann kopiert werden, dann wird es kopiert. Je größer die Konkurrenz, umso schneller verliert man sein Alleinstellungsmerkmal - was sich wieder auf das Marketing auswirkt. Das muss am Tag X einschlagen, wie eine Bombe.

    Oder man sieht das ganze einfach als Hobbyprojekt und schaut, wo die Reise hingeht.

  • Weil Plattformen mit paysex und Escort gibt es ja schon genug und die sind offenbar auch erfolgreich und für ihren Bereich scheinbar ganz okay.


    Davon sich abzugrenzen wäre die Kür.

    Ich halte es für die Pflicht.


    Falls sich tatsächlich mal eine ganz normale Studentin oder ein nettes Girl next door zu MSD verirrt, so wird dieses ja sofort mit hunderten Zuschriften à la: Hey Baby, biete dir 250 Euro für 2 Stunden ficken im Hotel, mit Analverkehr und alles ohne Kondom bombardiert. Diese SB´s erleben ja quasi einen Kulturschock und sind sofort wieder verschwunden.

    Manchmal nicht gleich wieder verschwunden. Es gibt auch diejenigen, die dann mit den SD-Profilen ein wenig "spielen", aber sich sicherheitshalber nicht treffen. Unter denjenigen, die einen nach einem netten Chat einfach blockieren, dürfte die eine oder andere darunter sein.


    Deswegen: Coin System abschaffen, Monatsbeitrag auf 200 Euro erhöhen.

    Das Projekt startet mit einer seeeehr kleinen Basis an echten SB-Profilen. Wer zahlt dafür einen Monatbeitrag von 200 Euro?


    Ich denke das diese art der Kriminalität das mit abstand kleinste Problem auf Msd ist, die einzigsten die sich da als minderjährige rumtreiben sind die Schlagzeilen geilen Reporterinnen .

    Es gab zumindest auch mal eine Phase, in der irgendwelche Balkan-Luden versucht haben, ihre für den Puff noch zu jungen Mädchen dort zu vermarkten.


    admin gibt es eigentlich die Möglichkeit das Uploadlimit anzupassen? Das wäre ein Traum.

    HiDavid Schreib mich mal direkt an und präzisiere, was Du tun möchtest.


    Das muss am Tag X einschlagen, wie eine Bombe.

    Oder man sieht das ganze einfach als Hobbyprojekt und schaut, wo die Reise hingeht.

    Viele meiner Projekte (dieses Forum gehört dazu) sind am Anfang seeeeehr zäh gewachsen. Die Frage ist, ob man diese "Durststrecke" finanziell durchsteht (anders als bei einem solchen Forum muss man ja richtig in Marketing investieren).


    Man könnte ja mal darüber nachdenken, hier im Forum 100 SD einzusammeln, die über MSD so verzweifelt sind, dass sie eine Genossenschaft gründen, sagen wir mal 1000 Euro Einlage, damit man die Anschub-Finanzierung stemmen kann.


    (Man könnte auch mal überlegen, ob das nicht die "Einstiegs-Hürde" sein sollte)

  • dass sie eine Genossenschaft gründen,

    Vielelicht wird der Gedankengang ohne eine weitere Erläuterung nicht gleich verständlich:


    Alle Dating-Plattformen kranken daran, dass der Erfolgsfall für den Betreiber wirtschaftlich schädlich ist: Jemand, der auf seiner Plattform seine Traumfrau kennengelernt und geheiratet hat, ist im Idealfall als Kunde für immer verloren, ansonsten dürfte das zumindest Jahr dauern, bis er wieder kommt.


    Ein wirtschaftlich motivierter Betreiber kann also am Erfolgsfall kein Interesse haben. Auch für MSD ist der ewig Suchende wirtschaftlich viel einträglicher, als diejenigen, die nur alle vier Jahre suchen und dann mit ihrem SB zusammen bleiben, bis die mit dem Studium fertig ist.


    Von daher halte ich die "Verbraucher-Genossenschaft" (oder wirtschaftlicher Verein) für das einzige sinnvolle Modell für Dating-Portale: Die "Chefs" müssen mehr Interesse am Dating-Erfolg als am wirtschaftlichen Erfolg haben.

  • Sehe ich ganz genau so. Eine Plattform, die ihre Mission wirklich erfüllen möchte, wird nicht profitabel sein. Der "Gewinn" muss von anderer Stelle kommen. Dating. Sowie ggf. (Business-)Networking der Mitglieder untereinander, die einen beruflich und privat weiterbringen.


    Hypothetische Frage, wenn die Platfform nicht auf Profit aus ist: was ist einem neuen Mitglied mehr wert? Eine steinzeitliche Textdatei mit exklusiven Kontaktdaten hochattraktiver, empfänglicher SB-Kandidatinnen (wie auch immer diese Liste entstehen mag und verifizierbar ist)? Oder eine App mit viel Technik, aber letztendlich doch dem selben Publikum wie auf MSD?

  • Man könnte ja mal darüber nachdenken, hier im Forum 100 SD einzusammeln, die über MSD so verzweifelt sind, dass sie eine Genossenschaft gründen, sagen wir mal 1000 Euro Einlage, damit man die Anschub-Finanzierung stemmen kann.


    (Man könnte auch mal überlegen, ob das nicht die "Einstiegs-Hürde" sein sollte)

    Ich bin Nummer 1. 1000 Euro sind Peanuts. Allein schon der Kontakte zu den anderen Teilhabern wegen.

    Aber nicht sofort mit App Programmieren anfangen.

  • Ich denke, dass da die Tinder-Falle lockt: Ein zu großes Wachstum in Teilen des Unternehmens weit abseits des eigentlichen Value-Streams.


    Ich habe das in Unternehmen gesehen, auch meinem eigenen.


    Menschen, die sich in der Welt des Sugar-Dating sehen, können ja durchaus "nachwachsen".


    Im Wesentlichen ist KTLO etwas, was selbst bei 10.000 Nutzern parallel nicht mehr als 100 Euro pro Monat kosten darf. Und darüber hinaus muss es anständig skalieren.


    Und dann ist die Frage: Wie viel benötigt man für Moderation, Entwicklung, Legal und Marketing und wie kann man da schlank bleiben?

  • Man könnte ja mal darüber nachdenken, hier im Forum 100 SD einzusammeln, die über MSD so verzweifelt sind, dass sie eine Genossenschaft gründen, sagen wir mal 1000 Euro Einlage, damit man die Anschub-Finanzierung stemmen kann.


    (Man könnte auch mal überlegen, ob das nicht die "Einstiegs-Hürde" sein sollte)

    Umfrage dazu: Sugardating-Netzwerk als Genossenschaft: wer würde mindestens 1000 EUR investieren?

  • Das Projekt startet mit einer seeeehr kleinen Basis an echten SB-Profilen. Wer zahlt dafür einen Monatbeitrag von 200 Euro?

    Genau. Die 200€ bräuchte es aus meiner Sicht auch nicht, um die Lichter leuchten zu lassen - es wäre maximal eine Vorqualifizierung der Nutzerschaft. Allerdings bin ich sehr dafür, dieses unsägliche Coin-System loszuwerden.