Bei welchem Vermögen würdet ihr nicht mehr arbeiten gehen?

  • Ich glaube ich wurde missverstanden. Meine Arbeit macht mir durchaus spass. Ich glaube ich gehöre zu jenen wenigen, die ihr Hobby zum Beruf machen konnten. Ich bin seit bald 20 Jahren in der IT tätig und ich sehe jeden Tag wie meine Arbeit geschätzt und honoriert wird. Allerdings weiß ich auch, das nichts von dem was ich tue von Dauer is. Das ist eben eine Natur meiner Tätigkeit.


    Was ich sagen wollte war, das ich ab diesem Zeitpunkt ab dem ich meine Arbeit geliefert habe, ich keinen moralischen Anspruch mehr darauf erhebe was mit den Ergebnissen meiner Arbeit geschieht.


    Ich hoffe damit ist es etwas klarer und besser ausgedrückt.

  • Ich glaube das eine derartige Rechnung jeder schon einmal durchgespielt hat und die 2 Mio. aus dem Eingangsbeitrag reichen definitiv nicht für den ewigen Ruhestand.


    Meine Rechnung sah immer so 20 Mio. vor, dann kann ich es wie Georg Best machen, die Hälfte geht für Weiber, Alkohol und schnelle Autos drauf und der Rest wird einfach verprasst. 😎

  • Warum arbeiten so viele Menschen weiter, obwohl sie längst ausgesorgt haben?

    Oft liegt es nicht am Geld, sondern an etwas Tieferem: dem Bedürfnis nach Sinn, Struktur oder Selbstverwirklichung. Vor allem Unternehmer haben ihr Lebenswerk mit viel Einsatz aufgebaut – das gibt man nicht einfach so auf. Und ja, ein profitabler Unternehmensverkauf ist oft deutlich schwerer als gedacht.

    Dein Beispiel mit 2 Millionen Euro ist treffend: konservativ angelegt, bringt das rund 44.000 € netto im Jahr – ganz ohne Meetings, Druck oder Chef. Für viele wäre das finanziell absolut ausreichend. Doch dann kommt die eigentliche Herausforderung: Was fängt man mit all der freien Zeit an?

    Genau hier liegt der Knackpunkt. Finanzielle Freiheit heißt nicht automatisch Erfüllung. Wer keinen Plan hat, was ihn antreibt oder interessiert, wird sich schnell langweilen – oder gar nutzlos fühlen.

    Deshalb arbeiten viele weiter: nicht aus Zwang, sondern weil sie etwas brauchen, das ihnen Bedeutung gibt. Arbeit ist für viele mehr Lebensinhalt als Last.

  • Warum arbeiten so viele Menschen weiter, obwohl sie längst ausgesorgt haben?

    Oft liegt es nicht am Geld, sondern an etwas Tieferem: dem Bedürfnis nach Sinn, Struktur oder Selbstverwirklichung. Vor allem Unternehmer haben ihr Lebenswerk mit viel Einsatz aufgebaut – das gibt man nicht einfach so auf. Und ja, ein profitabler Unternehmensverkauf ist oft deutlich schwerer als gedacht.

    Dein Beispiel mit 2 Millionen Euro ist treffend: konservativ angelegt, bringt das rund 44.000 € netto im Jahr – ganz ohne Meetings, Druck oder Chef. Für viele wäre das finanziell absolut ausreichend. Doch dann kommt die eigentliche Herausforderung: Was fängt man mit all der freien Zeit an?

    Genau hier liegt der Knackpunkt. Finanzielle Freiheit heißt nicht automatisch Erfüllung. Wer keinen Plan hat, was ihn antreibt oder interessiert, wird sich schnell langweilen – oder gar nutzlos fühlen.

    Deshalb arbeiten viele weiter: nicht aus Zwang, sondern weil sie etwas brauchen, das ihnen Bedeutung gibt. Arbeit ist für viele mehr Lebensinhalt als Last.

    das mag sein, es wird aber auch eher eine ausnahmeerscheinung sein, und meistens bei den menschen zutreffen die n nicht wirklich "arbeiten". sondern sich halt auch gerne als Zampano präsentieren.


    klar jetzt werden wieder einige sagen aber nein ich kenne den und den und der macht seinen Job auch gerne. klar in jeden beruf auf diesem Planeten wird es Menschen geben die ihn als "Erfüllung" sehen aber es wird immer die Minderheit sein, ich kenne wenig Bauarbeiter, Lkw Fahrer, Putzleute und Kellner die meinen , man mein Job ist so geil den mache ich bis 90 , die meisten verdienen einfach ihr Geld um über die runde zu kommen. und klar die haben auch nicht die möglichkeit ein vermögen anzuhäufen und so stellt sich die frage nicht. deshalb würden die meisten auch denke ich sagen das sie bis zum ende hin arbeiten.

    Ich muss leider meine Signatur wieder ändern, da ich den Platz als sd Nr.1 verloren habe, Respekt mein lieber.

    an wen verrate ich nicht,, derjenige weiß es 8)

  • Sicherlich mögen Künstler, Autoren, Unternehmer, Angestellte in Spitzenpositionen, kurz alle, die ihre Arbeit weitgehend selbst bestimmen können, weiter arbeiten wollen.


    Aber die, die kaum Ermessensspielraum haben, werden das nicht tun wollen.


    Ich denke, wer sich in seiner Freizeit langweilt, hat ein tiefergehendes Problem. Mag es eine Umstellungsphase geben, wer aber dann nichts findet, sei es Sport, soziales Engagement, Reisen, Nutten, Drogen, Rennen fahren, Wein sammeln, Jagen, Religion..... der braucht etwas um Zeit tot zu machen, weil er nichts findet, was ihm Spaß macht.


    Da ist Arbeit ein gutes Mittel.

  • Warum arbeiten so viele Menschen weiter, obwohl sie längst ausgesorgt haben?

    Oft liegt es nicht am Geld, sondern an etwas Tieferem: dem Bedürfnis nach Sinn, Struktur oder Selbstverwirklichung. V

    Dein Beispiel mit 2 Millionen Euro ist treffend: konservativ angelegt, bringt das rund 44.000 € netto im Jahr – ganz ohne Meetings, Druck oder Chef. Für viele wäre das finanziell absolut ausreichend. Doch dann kommt die eigentliche Herausforderung: Was fängt man mit all der freien Zeit an?

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    Es gibt genug Beispiele von älteren (>70) aktiven Herren, die durch ein Ereignis nicht mehr weiter arbeiten konnten und dann schnell abbauten. Das war es dann meist....

    Ich kenne Fälle da liegt das Vermögen bei einem vielfachem der EUR 2 Mio., die sind über 80 und arbeiten so wie von goodfellow beschrieben eben nur noch 40%. Oft ist der wirtschaftliche Effekt dieser Arbeit sogar negativ. Aber sie führen ein erfülltes Leben. Das ist die Hauptsache,

  • Es gibt genug Beispiele von älteren (>70) aktiven Herren, die durch ein Ereignis nicht mehr weiter arbeiten konnten und dann schnell abbauten. Das war es dann meist....

    Ich kenne Fälle da liegt das Vermögen bei einem vielfachem der EUR 2 Mio., die sind über 80 und arbeiten so wie von goodfellow beschrieben eben nur noch 40%. Oft ist der wirtschaftliche Effekt dieser Arbeit sogar negativ. Aber sie führen ein erfülltes Leben. Das ist die Hauptsache,

    Ich vermute, es ist die Struktur :!:

    Ich habe eine kleine Excel mit Einnahmen/Ausgaben für die nächsten 10 Jahre, sollte ich noch 15 schaffen reicht es auch noch gut.

    Heute scheint die Sonne, es sollen 25 Grad werden und ich sitze trotzdem seit 06:00 Uhr im Büro.

    Warum :?:

    Struktur so einfach, ok jetzt kann ich um 12:00 Uhr sagen, schönen Tag noch bis Morgen.

    Wenn die Struktur wegfällt, bricht glaube ich bei 90% der Menschen der Boden weg und das wars dann.

    Meine 5 cents dazu, hab euch alle Lieb. :D

    :*

  • Da wirst du recht haben, gerade der Struktur verdanken ja viele Ihren Erfolg da sie unabdingbar dafür ist, und wir alle haben es schon erlebt das der nette Nachbar oder verwandte der eben noch so fit war kurz nach seiner Pensionierung krank wurde und verstarb.


    Viele sind damit überfordert wenn die Struktur wegbringt, darum habe ich schon immer dafür gesorgt das ich neben dem arbeiten auch gut lebe und immer sachen hatte die mir Freude bereitet haben und die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Und klar am besten hält einen eine junge Frau fit und um die sich leisten zu ,können muss Kohle her.


    Ach, und klar der Hausdrachen zuhause ist oft auch noch ein Grund weshalb viele liebe länger arbeiten :D

    Ich muss leider meine Signatur wieder ändern, da ich den Platz als sd Nr.1 verloren habe, Respekt mein lieber.

    an wen verrate ich nicht,, derjenige weiß es 8)

  • Guten Morgen ,

    ja - Struktur ist wichtig, denke ich.

    In den ersten 6 Wochen der Rente kommt es dir vielleicht noch vor wie ein langer Urlaub, aber irgendwann brauchst du wieder Struktur. Und diese sich jeden Tag selbst zu geben ist schwierig.

    Das ganze Geld ist dann irgendwann nicht so entscheidend. Familie und Freunde sind immer wichtig.

    Mein Bruder als Single hat alles Geld , das er braucht ist aber einsam und emotional verarmt. Auch kein schönes Leben.

    Ein weiterer Punkt: ein Alibi ist für einen verheirateten SD im aktiven Berufsleben natürlich auch viel einfacher zu organisieren.

  • Und um nochmal konkreter auf die Frage einzugehen:

    20.000 im Monat Substitution zu Rente, Pension oder wie in meinem Fall Ärzteversorgung.

    = 240.000 im Jahr

    Ich bin 60 Jahre alt. Muss noch drei Kinder durchs Studium bringen.

    Also Ziel 20 Jahre.

    = 4.5 Millionen

    Grob mit Berücksichtigung Inflation usw

    = 5 Millionen

  • Wie sagte mal ein älterer Herr zu mir:

    "lieber mit dem Fahrrad zum Badesee, als mit dem Audi zur Vorstandssitzung".

    Am Ende ist es keine numerische Zahl, die entscheidend ist, sondern die Beiträge zur eigenen Zufriedenheit. Es ist immer ein Tausch von Zeit gegen Geld oder umgekehrt.

    Da können wir die gesamte Bedürfnispyramide rauf und runter diskutieren.

  • Wie sagte mal ein älterer Herr zu mir:

    "lieber mit dem Fahrrad zum Badesee, als mit dem Audi zur Vorstandssitzung".

    Am Ende ist es keine numerische Zahl, die entscheidend ist, sondern die Beiträge zur eigenen Zufriedenheit. Es ist immer ein Tausch von Zeit gegen Geld oder umgekehrt.

    Da können wir die gesamte Bedürfnispyramide rauf und runter diskutieren.

    Ich würde lieber mit dem 911 Cabrio zum Badesee fahren, im Winter dafür mit dem G nach Lech...

  • 44k reichen zum Leben aber nicht zum das Leben genießen... Brot, Butter, nen E-Smart... Mal ein Urlaub in der Pension... Einkaufen beim Lidl... keine SBs...


    Für mich nicht erstrebswert