Bei welchem Vermögen würdet ihr nicht mehr arbeiten gehen?

  • Warum sollte man aufhören, zu arbeiten, nur weil man ein großes Vermögen aufgebaut hat?


    Mir macht es Spaß, etwas zu schaffen oder etwas umzusetzen und wenn das dann auch noch funktioniert, dann fühle ich mich super. Das hat mit Geld nichts zu tun, sondern nur damit, das man was aufbaut.


    Ausserdem wüsste ich überhaupt nicht, was ich dann den ganzen Tag machen würde. Mal 2 Wochen Urlaub ist ja schön, aber am Ende bin ich immer sehr froh, wenn man danach wieder arbeiten kann.

    Ohne das tägliche Gefordertsein würde ich wahrscheinlich auch eingehen wie eine Primel, durch das Gefordertsein bleibt man dagegen jung , sowohl geistig als auch körperlich. Und wenn ein SB dann auch noch im Spiel ist, ist doch alles bestens 😎

  • Dazu kommt dann noch die Krankenversicherung, nochmal um die tausend Euro pro Monat und dann wird aus Bulgarien nur noch Georgien und ich meine nicht Georgia.


    Zwei Millionen sind heute nicht mehr viel.

    Ein halbwegs vernünftiges Haus kostet heute schon sehr viel Geld und dann muss dieses auch unterhalten werden.

  • Dazu kommt dann noch die Krankenversicherung, nochmal um die tausend Euro pro Monat und dann wird aus Bulgarien nur noch Georgien und ich meine nicht Georgia.


    Zwei Millionen sind heute nicht mehr viel.

    Ein halbwegs vernünftiges Haus kostet heute schon sehr viel Geld und dann muss dieses auch unterhalten werden.

    Man kann auch auswandern und eine Krankenversicherung für 80€ im Monat abschließen. Die Steuerlast und Krankenkassenbeiträge sind hier in DE ja geradezu Abzocke. 😂


    Man muss sich auch kein eigenes Haus kaufen.


    Letztendlich ist es wohl die Frage, was man sich leisten können will.


    Es ist auch schön, wenn die Arbeit so viel Spaß macht und so erfüllend ist, dass man ihr gerne langfristig nachgeht.


    Danke, das hat sich für mich beantwortet! :)

  • Ich habe interessiert mitgelesen und muss sagen ich finde die ein oder andere Aussage eher verstörend,

    für mich war Arbeit immer mittel zum zweck fertig und ich fand die Menschen die in ihrem Beruf ihre Erfüllung fanden extrem verstörend und eigentlich taten sie mir meistens leid. Aber klar das muss jeder für sich entscheiden.

    Ich muss leider meine Signatur wieder ändern, da ich den Platz als sd Nr.1 verloren habe, Respekt mein lieber.

    an wen verrate ich nicht,, derjenige weiß es 8)

  • Ich denke 10.000 Euro im Monat (120.000 im Jahr) sind da die Untergrenze.

    Das ist tatsächlich ein Wert, den Forscher ermittelt haben, ab dem die Zufriedenheit nur noch graduell zunimmt. Finde ich ganz plausibel - natürlich ist es irgendwie toll, ne Yacht zu haben, ne Skihütte und irgendwas im Süden - aber wenn man es nicht viel nutzt, ist mieten idR günstiger. Ich habe eins davon, weil ich es entsprechend nutze, alles andere miete ich oder gehe ins Hotel, bin dadurch aber flexibler...

  • Das ist jetzt etwas off topic. Ich denke (meine persönliche Meinung), Geld hat überhaupt nichts mit Glück zu tun. Das ist als wollte man zwischen der Anzahl der Kartoffeln die Land produziert werden und und der Körpergröße einen Zusammenhang finden. Sicherlich gibt es statistisch dann eine Korrelation, bis so und so viele Kartoffeln steigt die Körpergröße und dann nicht mehr etc.


    Meiner Meinung nach fühlen Menschen Glück, wenn sie ihr Situation nicht mehr verändern wollen. Oder (meistens) nicht mehr ändern können und dann auch nicht mehr wollen.


    Alte Menschen sind glücklicher als junge. Trotz Krankheiten, körperlichem Verfall, geringere Attraktivität und wenig Zukunft. Aber sie können und wollen ihre Situation nicht mehr ändern.


    Die älteren kennen noch die Wehrpflicht. Kann es etwas beschisseneres geben. Weit weg von der Heimat, kein Geld, stumpfsinnige Tätigkeiten, kaum eigene Entscheidungsmöglichkeiten. Aber auch hier, wenn man Menschen erzählen hört, wie lustig die Zeit bei der Bundeswehr doch gewesen sei. Die Kameradschaft usw. Auch hier, die Menschen können ihre Situation nicht ändern, bis zum Ende der Wehrpflicht. Dann wurde doch die wenigsten Berufssoldaten.


    Bist du glücklich, änderst du nicht mehr viel. Darum möchte ist nicht glücklich sein. Ist kein Lebensziel von mir.


    "Geld macht nicht glücklich" - stimmt, eher unglücklich, weil die Entscheidungsmöglichkeiten steigen.

  • Heißt das, Du machst 8 Stunden am Tag, 40 Stunden in der Woche, 1800 stunden im Jahr etwas, was Dir keinen Spaß macht?

    Ist das nicht grausamste Folter?

    Das ist mir zu polemisch, es ist keine Folter und es macht mir weder spaß noch das Gegenteil, verstehst du das? außerdem sind es leider mehr wie 40 stunden die Woche aber ich arbeite daran das deutlich zu reduzieren.

    Das was ich tue ist ok, ich mache meine Arbeit weder mit dem Gedanken , oh wie geil heute kann ich wieder etwas, sind wir ehrlich bei den meisten, recht sinnloses weiter ausbauen., noch denke ich mir oh Gott nein schon wieder malochen.


    Meinen Genuss ziehe ich aus anderen Sachen. An einem einsamen Strand spazieren zu gehen, Muscheln zu sammeln. 5 Stunden it einem aufgemotzten Fischerkutter auf Meer hinausschippern, das sind wunderschöne Momente, wer da zu mir sagt er zieht seine schönen Momente daraus 10 stunden in einem Büro zahlen und Menschen zu jonglieren, nein das halte ich für Groteske und eher was für Narzissten. Aber jedem das seine, aber unsere Zeit ist endlich und wer glaubt es hinterläßt ein Zeichen irgendetwas wirtschaftlich aufzubauen was auch nur vergänglich ist , ich weiß nicht....

    Ich muss auch sagen ich bin schon immer alleine gut zurecht gekommen und brauche nicht 20 Menschen um mich herum die mir ständig sagen was ich doch für ein toller Macher bin.


    Ich habe demletzt 2 Stunden in einem Cafe direkt in einem Park gesessen und einfach Natur und Leute beobachten ganz alleine auf einer Bank und das war großartig. Dann noch eine Stunde durch den Park spaziert, das war ein perfekter Vormittag.


    Am 1 Mai bin ich ganz klassisch mit meinem SB Wandern gegangen solange bis wir auf einer wunderschönen Blumenwiese ganz alleine waren, dort haben wir unsere decke ausgebreitet und haben ein Picknick gemacht, etwas so simples aber es war großartig.

    Ich muss leider meine Signatur wieder ändern, da ich den Platz als sd Nr.1 verloren habe, Respekt mein lieber.

    an wen verrate ich nicht,, derjenige weiß es 8)

    Einmal editiert, zuletzt von medima99 ()

  • Deinen Genuss kann ich verstehen. Da sind wir nicht sehr unterschiedlich.


    Wenn ich bei der Arbeit etwas geschafft habe, was noch niemand oder nur wenige geschafft haben, schwebe ich vor Stolz mind. 10cm über dem Boden und bin glücklich. Wenn es andere anerkennen finde ich das schön. Wenn es nicht anerkannt wird ist es schade, aber ich bin trotzdem Stolz.


    Kurzum: Ich arbeite leidenschaftlich daran, wieder so stolz sein zu können.


    Dass dabei Geld herausspringt, finde ich sehr angenehm. Ich würde es aber auch tun, wenn es nur 1-2% dessen wären.

  • Wenn es dabei um wissenschaftliche Entdeckungen geht, die die Menschheit wirklich voranbringen, kann ich es verstehen, dass man gerne arbeitet. Oder auch im sozialen / spirituellen Bereich.


    Wenn es nur darum geht, noch mehr Geld für gewisse Unternehmen herauszupressen usw. - dann wird es wohl fraglich, auch wenn es einem Spaß macht.

  • Wenn es dabei um wissenschaftliche Entdeckungen geht, die die Menschheit wirklich voranbringen, kann ich es verstehen, dass man gerne arbeitet. Oder auch im sozialen / spirituellen Bereich.


    Wenn es nur darum geht, noch mehr Geld für gewisse Unternehmen herauszupressen usw. - dann wird es wohl fraglich, auch wenn es einem Spaß macht.

    Hmmmm.... Ich bin da weniger idealistisch unterwegs. Ich tausche mit meinem Arbeitgeber Zeit gegen Geld. Zufällig verbringe ich die Zeit mit etwas das mir auch Freude bereitet. Wieviel Geld meine Arbeit meinem Arbeitgeber einbringt... Und was er damit, wie, wo herausprest ist mir persönlich ziemlich gleichgültig. Ich arbeite auch in einem Bereich der einen zweifelhaften Ruf genießt. Auch damit habe ich meinen Frieden geschlossen. Mir gehts primär um den Zeit gegen Geld Handel damit ich damit MEINEN spass finanzieren kann 😂

  • Hmmmm.... Ich bin da weniger idealistisch unterwegs. Ich tausche mit meinem Arbeitgeber Zeit gegen Geld. Zufällig verbringe ich die Zeit mit etwas das mir auch Freude bereitet. Wieviel Geld meine Arbeit meinem Arbeitgeber einbringt... Und was er damit, wie, wo herausprest ist mir persönlich ziemlich gleichgültig. Ich arbeite auch in einem Bereich der einen zweifelhaften Ruf genießt. Auch damit habe ich meinen Frieden geschlossen. Mir gehts primär um den Zeit gegen Geld Handel damit ich damit MEINEN spass finanzieren kann 😂

    hier haben wir wohl alles, was aktuell auf der Welt so falsch läuft, in einem Beitrag zusammengefasst

  • Also ordentlicher Adliger ist man über seine Ländereien geritten, seine Bauern zu Armut, Fleiß, Gehorsam und Keuschheit ermahnt. Dann hat man sich vom Verwalter die Abgaben in Form von Goldstücken in Truhen zeigen lassen und auf dem Rückweg noch ein paar fesche Mädels aus dem Gesinde mit ins Bett genommen.


    Aber die EU macht all die schönen Traditionen kaputt.🤷‍♂️

  • hier haben wir wohl alles, was aktuell auf der Welt so falsch läuft, in einem Beitrag zusammengefasst

    da muss ich dir leider recht geben aber wir sind ja selber daran schuld in dem wir das System immer weiter stützen egal wie einseitig es sich entwickelt und in die falsch Richtung läuft. der mensch ist leider so gestrickt das es solange es ihm auch nur einen tick besser geht wie jemand anderem er es so lassen will wie es ist .

    bestes Beispiel der 1 Mai, selten gab es einen friedlicheren, eigentlich hätte die Hütte brennen müssen.....

    Ich muss leider meine Signatur wieder ändern, da ich den Platz als sd Nr.1 verloren habe, Respekt mein lieber.

    an wen verrate ich nicht,, derjenige weiß es 8)

  • Also ordentlicher Adliger ist man über seine Ländereien geritten, seine Bauern zu Armut, Fleiß, Gehorsam und Keuschheit ermahnt. Dann hat man sich vom Verwalter die Abgaben in Form von Goldstücken in Truhen zeigen lassen und auf dem Rückweg noch ein paar fesche Mädels aus dem Gesinde mit ins Bett genommen.


    Aber die EU macht all die schönen Traditionen kaputt.🤷‍♂️

    Die Tradition lebt schon noch weiter, nur die Prediger und ihre Geschichten sind heute andere.

  • Also ordentlicher Adliger ist man über seine Ländereien geritten, seine Bauern zu Armut, Fleiß, Gehorsam und Keuschheit ermahnt. Dann hat man sich vom Verwalter die Abgaben in Form von Goldstücken in Truhen zeigen lassen und auf dem Rückweg noch ein paar fesche Mädels aus dem Gesinde mit ins Bett genommen.


    Aber die EU macht all die schönen Traditionen kaputt.🤷‍♂️

    Früher war halt alles besser. 👍

  • Ganz klar: Arbeiten muss ich nicht. Kann meinen Tag ganz gut mit Hobbies und anderem füllen, oder einfach nur "chillen" wie es heut die Jugend sagt, Ausgerechnet (bin 50) hab ich mal für mich 5 Mio. die ich bräuchte um auskömmlich zu sein, vorausgesetzt man wird gesund und munter alt und kein Pflegefall..aber da kann man es ja machen wie Hemmingway.

  • Hmmmm.... Ich bin da weniger idealistisch unterwegs. Ich tausche mit meinem Arbeitgeber Zeit gegen Geld. Zufällig verbringe ich die Zeit mit etwas das mir auch Freude bereitet. Wieviel Geld meine Arbeit meinem Arbeitgeber einbringt... Und was er damit, wie, wo herausprest ist mir persönlich ziemlich gleichgültig. Ich arbeite auch in einem Bereich der einen zweifelhaften Ruf genießt. Auch damit habe ich meinen Frieden geschlossen. Mir gehts primär um den Zeit gegen Geld Handel damit ich damit MEINEN spass finanzieren kann 😂

    Das sehe ich allerdings ziemlich anders!


    Meine Arbeit, meine Firma, mein Arbeitgeber mag mir gutes/viel Geld bezahlen oder eben auch nicht.


    Der Sinn, der Inhalt und die Wertschätzung meiner Arbeitszeit und meines Einsatzes finde ich genauso wichtig.


    Würde ich für viel Geld etwas sinnloses/sinnfreies machen (müssen), wäre das für mich deutlich uninteressanter als für wenig Geld etwas sehr gutes zu tun.


    Für mich ist der Inhalt und das Ziel der Arbeit sehr wichtig.


    Beispiel: Ich habe jahrelang für etwas gearbeitet, was ständig nur von irgendwelchen Investoren bewertet wurde und dann entsprechend für gut oder schlecht befunden wurde, die reichlich an die Aktionäre"ausgeschüttet" haben und mir ein sehr gutes Einkommen beschert hat.


    Der Verdienst war gut.


    Ich habe aber auch auch schon für sehr wenig Geld selbstständig investiert und gearbeitet mit viel Spaß, Freude, Einsatz, Schweiß und ohne großen Überschuss. UND mit viel direktem Spaß, Gefühl und Freude.


    Jetzt ratet mal was mich mehr erfüllt hat??

  • Vielleicht hattest du mehr Erfüllung u d Spaß mit weniger Geld?


    Das ist eigentlich keine Besonderheit und auch nichts neues.


    Genau deshalb bin ich jedesmal verärgert, wenn ich Kennlerndates für 150,00 Euro nahegelegt bekomme und für das zweite Treffen 800,- Eier.


    Klar kenne ich Preislisten etc, aber wenn ich mich als riesiges Ars....ch herausstelle, sind 800,00 sehr sehr wenig aus meiner Sicht und vor allem aus Sicht des SG.


    Ganz ehrlich: 100,- für ein wirklich nettes Treffen mit Spaß, ohne Ekel ohne Risiko und mit viel Freude wäre viel lohnender und das allerbeste:


    Meistens bekommt man dann sogar noch wesentlich mehr als ursprünglich vereinbart.


    Würde als Mädel niemals empfehlen für 800+ meinen Körper bedingungslos zu verkaufen, was kauf mich com wäre.


    Kann man natürlich machen, muss und sollte man aber nicht 🤷

  • Total! Ich finde, wenn jemand nur auf das Geld aus ist, sollte man es gar nicht erst anfangen, genauso Kandidatinnen, die nicht nach Unternehmungen oder einem Foto des SD fragen... alles negative Indikatoren.