Taschengeld

  • admin

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  • Hupsi, als das Kind meiner Ex-Frau nach mehr Taschengeld fragte, da wollte es sich also in Wirklichkeit prostituieren.


    Worte erhalten ihre Bedeutung nur im Kontext. Und unsere Disposition lässt sie uns unterschiedlich werten.


    „Ich muss für heute Abend noch Hummer und Sekt kaufen“.


    Ist für den einen die Aussage, dass jemand noch etwas besorgen muss. Genauso wie: „Ich muss für heute Abend noch Hamburger und Cola kaufen“.


    Für den anderen großspurige Angeberei. Dabei kann derjenige, der es sagt, angeben wollen und der andere fasst es auch so auf. Oder für beide ist es lediglich eine Aussage. Oder für den einen eine Aussage, für den anderen Angeberei.


    Darum gibt es so oft Reibereien unter Menschen, die unterschiedlich sozialisiert wurden.


    Ob „Taschengeld“ Nuttensprache ist, hängt von denjenigen ab, die das Wort benutzen.

  • Ja, wenn eine Dame von MSD oder ähnlichen Plattformen das Wort "Taschengeld" verwendet, kann man mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass sie eher im Escorting und mit Sex-Dates unterwegs ist. Das ist schon ein typischer Begriff, den jemand nur in solchem Kontext aufschnappen kann.

    Mein erstes SB hat dieses Begriff einmal nach ca. 2-3 Dates verwendet und da hätte ich hellhörig werden müssen, das hätte mit viel an Geld und Ärger erspart (lange Geschichte). Mir ist der Ausdruck damals zwar komisch vorgekommen, ich habe ihn aber ignoriert -> schwerer Fehler. Bin dann erst Schritt für Schritt dahinter gekommen, dass sie eher auf dem Escortingtrip war, den sie aber sehr gut gespielt hat.

  • Die Apanage ist unter Blaublüter, die finanzielle Zuwendung an nicht regierende Familienmitglieder zur Sicherung des standesgemäßen Lebenswandels.


    Ein echter Blaublüter würde bei Apanage denken, sie ist mit dir verwandt.


    Blaublüter gewähren ihrer Mätresse eine Sustentation. Die Übersetzung ist laut Duden:

    Unterstützung, Versorgung.


    Witzig finde ich (alles schon mal in dem Zusammenhang gehört):


    Eintritt, Besteigungsgebühr, Subvention für Gucci, Generationenausgleich, Vergnügungssteuer, Minderung der Erbmasse.


    Bei unserem ersten Date sagte ich: „Lassen wir uns über Geld sprechen“. Bei „Geld“ ist es geblieben.

  • Nun gut. Welchen Begriff sollte ein Sugarbabe

    verwenden?

    Eigentlich alles andere und es ist vollkommen egal welchen Begriff.

    Punkt ist nur, dass der Begriff "Taschengeld" im Zusammenhang mit der Zuwendung eines Mannes an eine volljährige (!) Frau (d.h. Kinder fallen nicht darunter), wo auch noch Sex im Spiel ist, ein Terminus technicus des Escort und Sex-Business geworden ist, bei dem wenn man eigentlich Sugardating möchte, die Alarmglocken schrillen müssen.