• Zitat

    Mal eine Frage: was bezweckst du mit dem Einschreiben/Brief?

    Genau das, was Kater in der Antwort beschreibt. Ob ich mir dann tatsächlich auch die Mühe mache, das ganze Inkasso durchzuziehen, weiss ich noch nicht. Momentan habe ich einfach Spass daran, der Dame womöglich sowas wie einen kleinen Schrecken einzujagen. Ich weiss, Rachegefühle sind schleeecht... ;)

  • Wort gegen Wort heißt der Richter kann entscheiden, wie er es für richtig hält. Wem er eben glaubt. Das nennt man freie richterliche Beweiswürdigung.

    ja aber wenn du nicht so selten dumm bist es ihm schriftlich zu geben, gibt es noch nicht mal einen Prozess:D:D

    Ich muss sie leider ändern, den ein Mitleser hier meinte und ich zitiere ihn :

    "alle anderen sind unwürdig" ich denke so viel Selbsterkenntnis ist das wert 8):saint:

  • Hallo in die Runde,


    insgesamt ein unterhaltsamer Thread, aber an sich ist doch hier gar nichts neu. Nüchtern betrachtet ein typischer Fall von Vorkasse über Paypal bzw. Eingehungsbetrug. Soweit so wenig ungewöhnlich oder gerichtsfest beweisbar, zumindest wie ich finde für bei „lediglich“ ca 300 Euro vertretbarem Aufwand. Geld über Paypal zu schicken ist halt immer ein Risiko, weil ist es weg, ist es weg. Nebenbei ist Paypal keine Internetwundertüte sondern rechtlich schlicht eine Bank, die natürlich keine anonymen Transaktionen zulassen darf, sei es für Sender oder Empfänger, auch das lohnt sich beim Erstkontakt mit wildfremden Dritten oder SBs im Blick zu behalten, Cheerio! JB

  • Kann ich nicht bestätigen. Ich habe schon diverse Zivilprozesse geführt. Der Richter hat bei Vorlage des Einschreibenbeleges immer die Zustellung als bewiesen angesehen. Es hätte natürlich auch ein leerer Umschlag sein können.


    Letztens ging es um Zustellung durch Boten. Die eine Partei hat bestritten das Schreiben erhalten zu haben, die Richterin hat aber der Aussage des Boten geglaubt.

    Wie ist es denn eigentlich wenn Chantalle sich jetzt Kevin nennt und umzieht? Die findet man doch nie wieder.


    Ernsthafte Frage, Behörden dürfen ja nichts mehr herausgeben, seit dem 1.November.

  • Wie ist es denn eigentlich wenn Chantalle sich jetzt Kevin nennt und umzieht? Die findet man doch nie wieder.


    Ernsthafte Frage, Behörden dürfen ja nichts mehr herausgeben, seit dem 1.November.

    Dürfte doch genauso sein wie wenn man den Nachnamen wegen Heirat ändert und umzieht? Wird nicht immer noch ein „geboren als“ im Register geführt? Ich denke, die Banken könnten jemanden in Deutschland schon mithilfe der Behörden (Strafanzeige) ausfindig machen, wenn sie wollten. Ein Inkasso hat eine Bekannte mal wegen 15€ im Blumenladen ausfindig gemacht. 🤣

  • Nein, die alten Vornamen werden nicht beauskunftet. Banken ermitteln Adressen über die Schufa. Teilst du deinen neuen Namen der neuen Bank mit, meldet diese das der Schufa und damit weiß es jeder.


    Geschlecht ändern, Vornamen ändern, altes Konto kündigen, umziehen, neues eröffnen.


    Ob Banken das durchschauen….. ich weiß es nicht.


    Strafverfolgungsbehörden haben natürlich andere Möglichkeiten. Aber einen Kredit nicht zurückzahlen ist keine Straftat. Auch ein absichtliches, „habe keinen Bock mehr die Raten zu zahlen“ ist keine Straftat.

  • Es ist sogar, unter Strafandrohung, untersagt die alte Identität mitzuteilen.

    Idiotie.

  • Dürfte doch genauso sein wie wenn man den Nachnamen wegen Heirat ändert und umzieht? Wird nicht immer noch ein „geboren als“ im Register geführt? Ich denke, die Banken könnten jemanden in Deutschland schon mithilfe der Behörden (Strafanzeige) ausfindig machen, wenn sie wollten. Ein Inkasso hat eine Bekannte mal wegen 15€ im Blumenladen ausfindig gemacht. 🤣

    Nein, das ist nicht so.

    Wird aus Chantalle ein Kevin, dann existiert Chantalle nicht mehr und keine Behörde darf diese Änderung mitteilen oder sogar weitergeben. Selbst die Erwähnung kann 10k kosten.

  • Spannend :) bei einem Vorsatz (Kredit aufnehmen und nicht bezahlen) könnte man aber doch bestimmt von Betrug, unrechtmäßig Bereicherung oder so sprechen? Das kann ja nicht ganz legal sein? Oder ?

    Es gibt den sogenannten Eingehungsbetrug. Wenn bei der Aufnahme des Kredites offensichtlich ist, dass der Schuldner ihn nicht zurückzahlen kann. Objektive Unmöglichkeit. Das ist strafbar. Aber einen Rolls Royce auf Raten kaufen. Dann keine Lust mehr haben. Das Unternehmen ruinieren, die Raten nicht bezahlen. Das ist nicht strafbar. Strafbar sind falsche Eidesstattliche Versicherungen, Konkursverschleppung…. usw. Aber einen Kredit nicht zurückzahlen ist nicht strafbar.


    Schon bei Aufnahme des Kredites den festen Vorsatz zu haben, ihn nicht zu zurück zu zahlen ist strafbar. Aber es kann dir ja niemand in den Kopf sehen und wenn du das nicht auf Instagram postest, ist es nicht beweisbar.