Sugardating schließt die Lücke zwischen einer traditionellen Beziehung einerseits und Prostitution/Sexarbeit auf der anderen Seite. Der Übergang ist zu beiden Seiten hin fließend.
Je mehr man sich auf die "andere Seite" zubewegt, desto mehr wird der Preis zum maßgeblichen bis alleinigem Kriterium, und desto mehr gleich er sich auch dem Preis an, der im Escort-Bereich aufgerufen wird.
Deswegen ist die Diskussion auch halbwegs sinnlos. Die Sugardaddys auf der einen Seite unterstellen denen auf der anderen Seite einen latenten Bezahl-Fetisch, und umgekehrt wird völlige Weltfremdheit attestiert.
Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch: Auf der "einen Seite" reicht es nicht aus, die finanziellen Vorstellungen eines Sugarbabes zu befriedigen. Es reicht bei weitem nicht aus. Dafür sind diese dann aber auch meistens nicht so besonders hoch.