Alles anzeigenIch stehe aktuell vor einer ähnlichen Frage und beschäftige mich deshalb damit intensiver, wie man in so einem Arrangement mit aufkommenden Gefühlen umgeht.
Was man manchmal für "Verliebtsein" hält, ist manchmal eine Kombination aus Intensität, Offenheit, Vertrauen, körperlicher Nähe, gemeinsame Rituale, emotionale Resonanz... - etwas, das man emotional afterglow nennt.
Biologisch kommt nach einer Begegnung mit seinem SB oft ein Abfall von Oxytocin, Dopamin und Endorphinen. Das erzeugt dieses bekannte Tief: Sehnsucht, Ziehen im Bauch, das Gefühl, jemand fehle plötzlich.
Es ist nicht unbedingt Liebe, aber das Gefühl kann erstaunlich ähnlich stark sein.
Und ja - in so einem Arrangement emotional stabil zu bleiben ist nicht immer einfach.
Für mich hilft es gerade, das Ganze einzuordnen, mir selbst etwas Abstand zu gönnen und zu akzeptieren, das diese Tiefs normal sind.
Vielleicht ist das ein Prozess, den viele hier kennen: Nähe genießen, ohne sich darin zu verlieren.
Merci für die Einordnung 🙏
Der Begriff emotional afterglow ist mir neu, beschreibt das Gefühl danach ziemlich treffend.
Glaubst du das ist eher ein Männerding oder erleben das SB dieses Danach ähnlich?